Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Praxis.

 

Lungen- und Bronchialerkrankungen sowie Allergien haben in den letzten Jahren erheblich zugenomen und sind das hauptsächliche Arbeitsfeld unserer Praxis. Bedingt durch den medizinischen Fortschritt sind erfolgreiche Entwicklungen zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie erfolgt und in unserer Praxis etabliert worden. So können wir noch präzisere Diagnosen stellen und durch Einsatz moderner Medikamente Erkrankungen erleichtern, das Befinden stark verbessern, in vielen Fällen auch heilen. Die Vorteile einer guten Zusammenarbeit mit den großen Lungen-, und REHA-Kliniken in der Umgebung kommt vor allem unseren Patienten zugute.

Schlafstörungen und Schlaf-Apnoe-Erkrankungen sind gleichfalls ein Schwerpunkt dieser Praxis und werden sorgfältig ambulant diagnostiziert und begleitet. Hierbei bewährt sich die hervorragende Zusammenarbeit mit spezialisierten Schlaflaboren und einem betreuenden spezialisierten Sanitätshaus mit wöchentlicher Anwenderberatung hier im Hause.

Unsere Anliegen ist es, diese Erkrankungen zunächst diagnostisch mit moderner Technik genau zu erfassen und mit Ihnen zusammen dann den für Sie besten individuellen Therapieplan zu erstellen. Hierbei werden moderne Untersuchungstechniken eingesetzt, die im Folgenden vorgestellt werden.

Um die Erkrankung zu verstehen, legen wir großen Wert darauf, dass der Patient über seine Erkrankung informiert ist und zum Beispiel bei Infekten oder Allergienenfluß die richtigen Schritte einleitet. Schulungsprogramme der Krankenkassen, hier engagiert vorgetragen von geschulten Trainerinnen, geben dem Betroffenen die Sicherheit, die er zur Bewältigung der Erkrankung braucht.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind auf eine ausreichende Versorgung beschränkt. Neue, modere Untersuchungsmethoden liefern im Rahmen der Vorsorge oder bei der Diagnostik zusätzliche Informationen und ersparen Therapieversuche und diagnostische Unsicherheiten. Daher bieten wir Ihnen sinnvolle, zusätzliche spezielle Leistungen und Untersuchungen an, z.B. die in der Asthmatherapie sinnvolle Entzündungsmessung der Atemwege an, aussagekräftige Vorsorgeuntersuchungen bei (Ex-)Rauchern , Nichtraucherprogramme und differnzierte Schlafdiagnostik mit Schlafstadienanalyse.

 

Was Sie für einen erfolgreichen Arztbesuch beiragen können

Bringen Sie alle Befundberichte, frühere Röntgenberichte, CDs, Allergietestungen mit zum Arztbesuch. Gewöhnlich hilft Ihnen Ihr Hausarzt dabei oder stellt Ihnen die Unterlagen zu Verfügung.

Überlegen Sie Fragen, die Sie stellen wollen. Schildern Sie Ihre Beschwerden kurz und konkret ohne auszuschweifen. Fragen Sie zurück, wenn Sie etwas nicht verstehen.

Fassen Sie das Gespräch kurz mit eigenen Worten zusammen zur Klärung der Frage, ob alles richtig verstanden wurde.

Holen Sie sich nach dem Arztgespräch ggf. den Befundbericht von Ihrem Hausarzt.

Wenn Sie möchten, können Sie eine Begleitperson zum Arztgespräch mitnehmen.

 

Lungenfunktionen

Spirometrie:
Einfaches, leicht durchzuführendes Verfahren zur Messung der Lungenvolumina und der Atemströmung.

Bodyplethysmographie:

Genaue Messung der Lungenvolumina, der Atemströmung und der Atemwegswiderstände und ggf. Lungenüberblähungszustände, um zu klären, ob die Atmung erschwert und/oder die Lunge krankheitsbedingt überbläht ist. Unersetzbar zur genauen Diagnostik und Verlaufskontrolle aller Lungen- und Atemwegserkrankungen.

Siehe auch das Video der Atemwegsloga über die bodyplethysmographische Untersuchung:

http://www.carefusion.de/customer-support/training/videos.aspx

Sauerstoffsättigung:
durch diese einfach zu messende Untersuchung kann der Sauerstoffgehalt im Blut bestimmt werden.

Blutgasanalyse:

Differenzierte Messung u.a. des Sauerstoff- und Kohlendioxiddrucks im Blut. An dieser Untersuchung klärt die Funktionsfähigkeit der Lunge. Wichtige Verlaufsuntersuchung bei fortgeschrittenen Lungenerkrankungen
des Sauerstoff- und CO2-Gasaustausches. Dauerhaft niedrige Werte bei fortgeschrittenen Erkrankungen zeigen z.B. an, dass eine Sauerstofftherapie erforderlich ist.

Diffusionsmessung:

Misst die Fähigkeit der Lungen, Sauerstoff und Kohlendioxid bei der Atmung in der Lunge auszutauschen. Bei vielen Erkrankungen (z.B. Lungenemphysem, Lungengerüsterkrankungen und chronische Lungenentzündungen) ein wichtiger Messwert zur Therapiesteuerung .

Inhalative Provokation:
Wird zur Bestimmung der Empfindlichkeit der Bronchien, der Asthmabereitschaft, untersucht. So kann etwa die Neigung zu Asthmaanfällen bestimmt und durch eine gezielte Therapie behandelt werden. Auch wenn aktuell keine Bronchialverkrampfung bei Asthma besteht, gibt sie wichtige Informationen zur Stabilität des Asthmas und der Schweregrad der Erkrankung.

Schlaf-Apnoe-Untersuchung (Polygrafie):

Dient der Klärung einer schlafbezogenen Atemfunktionsstörung, die häufig noch nicht vom Betroffenen, wohl aber von seinen Angehörigen wahrgenommen wird. Typisch sind Schnarchen, Atemaussetzer im Schlaf, morgendliche - und Tagesmüdigkeit. Die nächtliche Messung zuhause zeichnet Atmung, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Körperlage und Schnarchgeräusch auf und hilft, diese gefährliche Erkrankung aufzudecken .

Röntgenuntersuchung der Lunge und Nasennebenhöhlen:

Eine wichtige, unersetzbare Standarduntersuchung bei anhaltenden Lungen- und Atemwegsbeschwerden und zur Verlaufsbeobachtung.

Allergietestungen auf der Haut, im Blut und ggf. durch nasale Provokation:

Allergien sind die häufigste Ursache für eine chronische asthmatische Entzündung. Hier gilt: Ursache erkennen, beseitigen oder gezielt behandeln.

Allergiebehandlung (Hyposensibilisierung):

Eine mögliche Ursachenbehandlung für Allergiker, die auf eine Gewöhnung an das Allergen abzielt. Ziel: weniger Beschwerden, weniger Medikamente, geringere Chance zur Asthmaentwicklung, keine neue Allergien.

Begleitung im Rahmen der Chronikerprogramme

(DMP) für Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD):

Weiterentwickelte ärztliche Begleitung nach dem Programm der Krankenkassen , um mit chronischen Atemwegserkrankungen im Alltag besser zurecht zu kommen.

Patientenschulungen im Rahmen des DMP:

Wer um die Besonderheiten von Asthma und COPD Bescheid weiß, wird seine Erkrankung besser akzeptieren, Verschlechterungen rechtzeitig deuten können und selbstständig richtig angehen. Die Patientenschulung verbessert Ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität und hilft, eine kritische Krankheitsentwicklung vorzubeugen.

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